Dienstag, 24. Juli 2012

Vitamin B12 - Klappe die Zweite :-)

Beim Stöbern im Netz bin ich auf diesen sehr umfangreichen Artikel gestoßen und dachte, dass ich ihn mit euch teile.


Obwohl der Text sehr gut geschrieben ist, sollte man sich natürlich selbst weiter informieren, zumal der Verfasser ihn schon 2006 veröffentlicht hat. Nichtsdestotrotz findet man dort sehr viele gute Hinweise und Tipps, die man getrost näher unter die Lupe nehmen sollte, wenn man einen hauptsächlich vegetarischen bzw. veganen Lebensstil pflegen möchte.

Einen weiteren, sehr schönen Beitrag hat die Vegan Corner zum Thema gepostet:



EDIT: Der Fairness halber ist hier noch ein Artikel, der das Gegenteil behauptet, allerdings sollte man beachten, dass es sich bei der Autorin um eine Urköstlerin handelt, deren Ernährung sehr stark von der normalen vegetarischen oder veganen Ernährung abweicht. 


Der B12-Mythos gehört auf den Müllhaufen

Vitamin B12-Mangel betrifft auf alle Fälle nicht nur Vegetarier und Veganer, auch Fleischesser können latent darunter leiden. Die Links sind nicht allumfassend oder verbreiten die einzig wahre Lösung, aber sie sind ein guter Anfang, um sich mit dem Thema zu beschäftigen. Wichtig ist meiner Meinung nach vor allem, dass man sich gut fühlt und so vielfältig und frisch versorgt, wie es möglich ist.

Bis ich mehr Informationen gesammelt habe, werde ich persönlich es noch einmal mit einem Nahrungsergänzungsmittel versuchen, diesmal mit Lutschtabletten auf Methylcobalamin-Basis, weil das laut Studien anscheinend am Besten vom Körper verstoffwechselt werden kann. Wir werden sehen, ob es was taugt :-)

Falls jemand schon Erfahrungen mit B12-Nahrungsergänzung gemacht hat, schreibt mir doch einen Kommentar. Dieses Thema ist so komplex und wichtig, dass ich mich über einen Austausch sehr freuen würde!

Freitag, 20. Juli 2012

Juice up your Life

Das Leben schöner und "saftiger" machen, wer wünscht sich das nicht? Und wenn schon nicht das Leben, so doch wenigstens den Tag. So schwer ist das gar nicht, man braucht nur ein paar Kleinigkeiten dafür. :-)

In meinem heutigen Post geht es um Säfte, genauer gesagt um frisch gepresste Säfte und warum sie so gut für uns sind. Ein Grund ist uns allen bekannt: In diesen Direktsäften, genau wie in frischem Obst und Gemüse, sind unzählige wertvolle Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Im Gegensatz zu einem einzigen Apfel oder einer gekochten Gemüsepfanne sind Säfte aber wahre Kraftpakete, die je nach Zusammensetzung unseren Körper so richtig auf Touren bringen können :-)

In einem 300 ml Glas frisch gepressten Saft sind zum Beispiel 3 Karotten, 2 Äpfel, ein Stück Ingwer, 2 Stangen Sellerie und eine rote Beete enthalten. Wer kann das schon an einem Tag essen? Oder will das überhaupt, vor allem in dieser Kombination? Ich nicht, und deshalb liebe ich Saft so, weil ich auf sehr unkomplizierte Weise jede Menge Power zu mir nehmen kann. Säfte schmecken eigentlich immer, und selbst, wenn das Experiment mal schiefgeht und der Geschmack nicht so überragend ist, kann man es zügig runterbringen und muss nichts wegwerfen.

Auch für Leute, die abnehmen wollen, sind Säfte eine hervorragende Nährstoffquelle. In Amerika gibt es Leute, die tage- und wochenlang literweise frische Säfte trinken und so fasten. An Kalorien mangelt es ihnen damit keinesfalls, und die konzentrierten Nährstoffe erlauben eine schnelle und gesunde Entschlackung.

Trotzdem weise ich hier darauf hin, dass man so ein Experiment niemals ohne ärztlichen Rat vornehmen sollte.

Wenn man an heißen Tagen nichts herunterbekommt, oder weil man krank ist und eigentlich gar nichts essen mag (Was nicht falsch ist; die Verdauung verlangsamt die Selbstheilung des Körpers. Fasten bei Grippe oder Erkältungen ist ein gutes Zeichen, das zeigt, dass der Körper daran arbeitet, wieder fit zu werden.), kann ein Saft ebenfalls die perfekte Lösung sein. Frisch gepresst ist er meist milder als einer aus dem Laden, oder aus einem Konzentrat, belastet nicht den Magen-Darm-Trakt und lädt die Batterien schnell und zuverlässig wieder auf.

Eine besondere Lanze möchte ich hierbei für grüne Säfte brechen. Grüne Pflanzen wie Kohl, Salat, Sellerie, Spinat, Koriander usw enthalten viel Chlorophyll, das für unsere Zellen besonders wertvoll ist. In Verbindung mit Äpfeln, Karotten, Trauben und anderem wenig sauren Obst sind sie sehr lecker und helfen, Leber, Nieren, die Haut und andere Organe zu reinigen und wieder in Schwung zu bringen.

Wer keine Lust hat, mit Spinat und Co. zu experimentieren, kann seine Säfte - oder auch nur ein Glas Wasser - mit Weizen- oder Gerstengraspulver aufpeppen. Es schmeckt zwar nicht so gut, hat aber die gleiche Wirkung und ist im Zweifel schneller und einfacher verfügbar.

Und es gibt noch zwei weitere Gründe, warum frisch gepresste Säfte so toll sind: Sie sind Rohkost und sie sind basisch. In einem früheren Post habe ich ja schon mal erwähnt, dass in Rohkost nahezu alle wertvollen Enzyme und Nährstoffe erhalten sind, wohingegen beim Kochen des Essens viele Vitalstoffe verloren gehen oder unbrauchbar werden. Beim selber Saften passiert das nicht. Wer Rohkost nicht gut verträgt, sollte ernsthaft auf Säfte umsteigen. Es ist unkompliziert, nicht teuer, lecker und es geht schnell. In wenigen Minuten, je nach Größe des Safts, hat man den kompletten Tagesbedarf an Nährstoffen zu sich genommen und braucht sich keine Gedanken mehr zu machen. Dan the Man aus Amerika hat es sehr schön zusammengefasst:

What we need is living food for living cells - wir brauchen lebendige Nahrung für lebendige Zellen.

Klingt doch logisch, oder? :-)

In jeder größeren Stadt, und glücklicherweise auch in vielen kleinen, gibt es mittlerweile Saftbars, die eine schöne Auswahl bieten. Und für diejenigen, die gern selbst saften wollen, gibt es eine Unmenge an Geräten, mit denen das gut gelingt. Rezepte gibt es kostenlos überall im Internet, bei youtube wimmelt es nur so von How-To-Videos. Es gibt keinen Grund, nicht etwas für seine Gesundheit zu tun, also ran an den Saft! Einfacher kann man sich selbst nun wirklich nicht helfen ;-)

Rezept für einen Grasshopper

3 Karotten
1 Stück Ingwer
2 Stangen Sellerie
2 Äpfel
1 rote Beete
1 kleiner Schluck Öl (Traubenkernöl, Olivenöl oder ein anderes hochwertiges Speiseöl)

Werft alle Zutaten bis auf das Öl in den Entsafter und rührt den fertigen Saft um. Danach kommt ein kleiner Spritzer Öl dazu, um die fettlöslichen Vitamine verwertbar zu machen (zB Vitamin E benötigt etwas Fett, um vom Körper aufgenommen werden zu können), und fertig ist der Grasshopper. Guten Appetit!