Freitag, 4. Mai 2012

Strahlend schöne Haut

So, da dieses Thema für viele Leute wichtig ist, berichte ich am Besten mal von meinem neuesten Experiment. :-)

Ich treibe mich gerade sehr viel auf youtube herum und habe ein Video entdeckt, in dem eine junge Frau erklärt, dass sie ihr Gesicht morgens und abends mit ein bisschen Honig wäscht.

Mit Honig ... alles klar.

Glücklicherweise lässt sie das nicht so im Raum stehen, sondern erklärt auch warum. Anscheinend enthält Honig sehr viele nützliche Enzyme und besitzt zudem antibakterielle Eigenschaften, die bei dauerhafter Anwendung die Haut streichelzart und rein machen.

Wie ich nun mal so bin, konnte ich nicht widerstehen und habe gestern also bei Kaiser's eine Flasche kaltgeschleuderten Waldhonig (die Kaltschleuderung ist wichtig, damit die Enzyme nicht verloren gehen) besorgt (ca. 5€). Das ist auch nicht teurer als das, was ich sonst immer gekauft habe und man braucht auch wirklich nicht viel, um sich das Gesicht komplett damit einzuschmieren. Und ich meine, wenn es bei Rasierbrand hilft, warum dann nicht auch bei irritierter Frauenhaut?

Gestern Abend habe ich es dann ausprobiert. Wer es nachmachen will, so funktioniert es:

Zuerst befeuchtet man das Gesicht mit etwas Wasser, danach nimmt man zwei Fingerspitzen voll Honig und massiert ihn mit kreisenden Bewegungen in die Haut ein. Achtet deshalb darauf, glatten Honig zu kaufen, keinen mit Krümeln drin, das könnte sonst unangenehm werden! Nach einer Minute oder so wasche ich mir das Gesicht dann mit einem Waschlappen und lauwarmem Wasser. Falls jemand morgens lieber duscht, kann er das natürlich auch einfach unter dem Wasserstrahl abrubbeln. Nur auf die Haare sollte man aufpassen, sonst klebt es :-)

Heute früh habe ich den Honig gleich wieder benutzt und kann bisher bestätigen, dass die Haut sich weich anfühlt und ganz, ganz leicht nach Honig duftet. Wer allerdings eine Wespen- oder Bienenallergie hat, sollte morgens lieber drauf verzichten. Nicht, dass man den ganzen Tag lang von den Viechern verfolgt wird *g*

Ich werde das Experiment noch ein paar Wochen lang fortführen und später noch einmal Bericht erstatten. Wer weiß, vielleicht ist Honig ja tatsächlich die neue Seife? ;-)

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