Samstag, 5. Mai 2012

Entgiftung die Zweite

Vor ein paar Tagen habe ich euch erzählt, wie wichtig Entgiftung ist, aber was man dabei unter Umständen durchmacht, habe ich verschwiegen. Das hole ich jetzt nach, da ich aus eigener Erfahrung berichten kann, was den einen oder anderen erwartet.

Ich bin jetzt seit 3 Wochen dabei: Kein Brot, so gut wie keine Milch, kaum Fleisch, so wenig Zucker wie möglich. Stattdessen esse ich viele Salate, Obst, trinke Smoothies und viel Wasser sowie Tee.

Das ist jetzt keine optimale Entgiftung, dazu gehört laut eingängiger Meinung auch Fasten sowie eine Darmreinigung und -sanierung, aber einige Entgiftungsreaktionen hatte ich interessanterweise trotzdem. 

Die schlimmsten dabei waren Kopf- und Halsschmerzen. Über das letzte Wochenende hatte ich regelrechte Erkältungserscheinungen, bei denen es mir sonst aber richtig gut ging! Meine Nase lief sturzbachmäßig, ich hatte Schleim und Kratzen im Hals und Husten und ich war ein bisschen müder als vorher in den 3 Wochen seit meiner Ernährungsumstellung. Außerdem hatte ich stellenweise richtig schlimm Durst und habe getrunken wie ein Loch.

Im Internet habe ich dann erfahren, dass das in der Tat die gängigsten Symptome sind, die man so haben kann und ich freue mich richtig darüber! Das bedeutet nämlich, dass mein Körper diese Umstellung begrüßt und ackert, ackert, ackert, um die Gifte rauszubringen. Falls ihr jemals so ein Experiment versucht, stellt euch drauf ein, ebenfalls solche Erscheinungen zu haben. Je älter ihr seid und je ungesünder ihr gelebt habt, desto heftiger werdet ihr möglicherweise auf die Umstellung reagieren.

Andere Erscheinungen können emotionaler Natur sein, sprich Empfindlichkeit, Nahe-am-Wasser-gebaut-sein, vielleicht auch Aggression, Suchtverhalten (Zucker, Milch und Fleisch machen in der Tat süchtig!) oder Trübseligkeit. Entgiftung hat immer auch mit der Seele zu tun, sprich, das was außen mit dem Körper geschieht, spiegelt sich auch innen wider, und umgekehrt. Warum sonst essen so viele Menschen, wenn sie unglücklich sind? Der "Speckmantel" ist wie eine Barriere gegen die emotionale Gemeinheit der Welt, das hört man immer wieder, und deshalb ist es nur logisch, dass man emotional wird, wenn diese Barriere nach und nach verschwindet. Allgemein wird empfohlen, sich in dieser Zeit ehrlich mit sich selbst zu beschäftigen, damit man mit sich ins Reine kommen und seine neue Leichtigkeit genießen kann.

Die beste Entgiftungserscheinung von allen ist deshalb nach wie vor sicherlich der Gewichtsverlust. Jetzt nach 3 Wochen sind es bereits 3 Kilo für mich, ich wiege also inzwischen nur noch 54,3kg, oder anders gesagt: Ich habe mein Gewicht von zuletzt 2008 erreicht. Nur noch ein Kilo oder so und ich passe wieder in meine tollen alten Jeans *g* In diesem Sinne, Mädels und Kerls, weg vom Speck und ran ans Gemüse! In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist, und ich kann bestätigen, dass ich mich jetzt schon viel besser fühle, als die meisten Jahre davor :-)

Und wer noch wissen möchte, woher die ganzen Wohlstandsgifte kommen ...

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