Donnerstag, 31. Mai 2012

Dieser Film könnte dein Leben verändern

Ihr Lieben,

ich bin über einen wunderbaren Film gestolpert, der sehr eindrucksvoll beweist, warum der Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte unsere Gesundheit und manchmal sogar unser Leben retten kann. Dabei geht es gar nicht so sehr um "vegan", sondern um rein wissenschaftliche Gründe. Reinschauen lohnt sich also, ganz besonders, wenn man ein Diät-Muffel ist oder alles wissenschaftlich bewiesen haben will.


Dienstag, 22. Mai 2012

Zweites Resümee

Es ist soweit, vor ziemlich genau einem Monat habe ich mit diesem Blog angefangen und dokumentiert, was ich so esse, womit ich mich so pflege und wie es mir dabei geht.

Fakt ist: Fleisch- und milchproduktarme Kost funktioniert. Ich habe Gewicht und Umfang verloren und fühle mich nach wie vor blendend (von 57,2kg Anfangsgewicht im April zu 52,5kg und 66cm Taille zu 63cm). Die neu gefundene Energie war zudem keine Eintagsfliege, sondern lässt mich immer noch wesentlich mehr am Tag machen und schaffen als vorher. Auch mein Essverhalten hat sich definitiv geändert. Inzwischen liebe ich Salate und frisch gepresste Säfte, als wüsste mein Körper ganz genau, was ihm gut tut. Schokolade aus dem Supermarkt interessiert mich kein Stück mehr, und meistens lässt mich auch das Fleisch kalt. Nur der Verzicht auf Käse ist immer noch schwierig, aber ich schätze, dass ich mich auch damit früher oder später arrangieren werde. Das ist alles eine Sache der Gewöhnung!

Alles in allem bin ich jedenfalls begeistert von meiner neugefundenen Produktivität und Kreativität und Lebenslust (und natürlich auch der besseren Figur *g*) und hoffe, meinen (fast) veganen Weg weiter so gut fortsetzen zu können. Meine nächste Anschaffung ist wahrscheinlich ein Dörrautomat und ein Keimglas, damit ich mein Brot selber "nicht-backen" kann. Das wird ein Abenteuer, und selbstverständlich halte ich euch auch bei diesem nächsten Schritt ins Rohkost-Abenteuer auf dem Laufenden. :)

Und wer keine Ahnung hat, wie lecker "raw food" sein kann, sollte sich mal diese Seite hier ansehen ...

Samstag, 19. Mai 2012

Mein Fresstag :-)

Hello again,

heute gibt es eigentlich nichts besonderes zu berichten, außer, dass ich gestern nach einer Woche mal wieder Hühnchen zum Essen hatte (in einer riesigen Gemüsepfanne) und es nicht so lecker fand wie gedacht.

Deshalb gab es heute das altbewährte Rattatouille mit Pinienkernen und Basilikum an Kartoffelstampf, und jetzt, zum Abendessen, eins der leckersten belegten Brote, die ich seit langer Zeit gegessen habe. Hier sind meine Schätze!




Das Brot ist ein Roggenbrot mit Sonnenblumenkernen (leider nicht rein Roggen; beim Discounter lässt sich Weizen anscheinend nicht vermeiden) und veredelt habe ich es mit einem Bärlauch-Cashew-Aufstrich von Rossmann, Feldsalat, Zwiebeln, Gurke und Tomaten. Oben kam dann noch ein bisschen Salz und Pfeffer drauf. Und was soll ich sagen? Es schmeckt wirklich, ganz ehrlich, fantastisch! Durch das viele frische Gemüse erfrischt dieser Snack schön und liegt auch nicht schwer im Magen. Yummy! :)

Donnerstag, 17. Mai 2012

Feiertagsmenü

An diesem wunderbaren freien Tag habe ich mir zum Mittagessen mal wieder was richtig Leckeres gegönnt, und zwar ein karibisches "Curry". Das Rezept gibt es auch für euch, falls ihr das mal probieren wollt :-)

Ihr braucht (wenn möglich alles BIO)

2 Lauchzwiebeln
2 Knoblauchzehen
1/3 Zucchini
1/4 Aubergine
1 Handvoll Datteltomaten
falls vorhanden in der Saison ca. 10 Stangen grünen Spargel, schön schmal wenn möglich (wegen der Garzeit)
1 Dose Kokosmilch
1 TL Gemüsebrühe (ich nehme die BIO Brühe von Maggi, die gibt es fast überall) - falls jemand empfindlich auf Salz reagiert, sollte er lieber mit noch weniger anfangen!
1 Stange Zitronengras
Limetten oder Limettensaft
Salz
Pfeffer
Chili
Reis nach Bedarf 

Vorbereitung

Knoblauch hacken, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Zucchini und Aubergine würfeln, Spargel in mundgerechte Stücke schneiden, Tomaten halbieren, wenn ihr sie nicht im Ganzen auf dem Teller mögt.

Ihr solltet jetzt auch schon den Reis mit leicht gesalzenem Wasser aufsetzen, dann ist er etwa zeitgleich mit der Soße fertig.

Kochen

Zuerst bratet ihr die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch in einem Topf an. Nehmt dafür am Besten ein bisschen Kokosöl, denn das ist das einzige Öl, das bei Erhitzung keine giftigen Transfette bildet. Wenn alles schön erhitzt ist, gebt ihr etwas Chili darüber und rührt wieder um. Danach gebt ihr die Kokosmilch, den TL Gemüsebrühe und die angeknickte/angeschnittene Stange Zitronengras dazu. (Anschneiden deshalb, damit die Geschmacksstoffe überhaupt erst aus der Stange austreten können.) Falls ihr kein Zitronengras habt, lasst es einfach weg und gebt ein paar Tropfen Limettensaft mehr dazu. Wenn alles eine schöne Soße ergibt, schüttet ihr einfach das restliche Gemüse dazu und erhitzt das Ganze vorsichtig. Das Gemüse sollte keinesfalls matschig werden!

Servieren

Entfernt das Zitronengras und schmeckt die Soße mit Limettensaft, Salz und Pfeffer ab. Wenn ihr den Reis schön hübsch anrichten wollt, nehmt ein kleines Schüsselchen, tut den Reis hinein und stürzt ihn auf den Teller. Danach kommt die Soße dazu. Zu guter Letzt könnt ihr alles hübsch mit Kokosraspeln, Limettenscheiben, Basilikum- oder Petersilienblättern verzieren.

Fertig!

Und hier ist mein bereits verputztes Mittagessen:


Ich habe mich ein bisschen geärgert, dass die Kokosmilch von Rossmann so wenig nach Kokos gerochen hat und so dünnflüssig war. Nächstes Mal nehme ich wieder die aus dem BIO-Laden. Die rote von Kaiser's ist zwar dickflüssiger, enthält aber leider auch Emulgatoren, die ich nicht brauche. Außerdem ist sie teurer als die Sorte aus dem BIO-Laden. Es lohnt sich, Ausschau zu halten, und natürlich hoffe ich, dass jeder findet, was er am Liebsten mag. Zum Andicken nehme ich nächstes Mal einfach ein bisschen Speisestärke (Mondamin o. ä.), da weiß man wenigstens, was drin ist.

Apropos mögen, wenn ihr nicht auf Fleisch verzichten mögt, bratet einfach zuallererst Hühner- oder Putengeschnetzeltes an, bis es gar ist und nehmt es aus dem Topf. Danach kommen dann Knoblauch, Frühlingszwiebeln usw.

Montag, 14. Mai 2012

Vitamin B12

Wer sich ein bisschen auskennt weiß, dass Vitamin B12 gerade für Vegetarier und besonders Veganer sehr wichtig ist. Es wird oft behauptet, dass man mit einer fleischfreien Ernährung nicht genug davon bekommen kann.

Nun ja, und da ich jetzt schon seit einem Monat fast gänzlich auf Fleisch verzichte, habe ich mich im BIO-Laden zu diesen Vitaminen beraten lassen und eine Packung Kapseln gekauft. Die Frau meinte zwar, so eine Kur kann gut und gerne 2 Monate dauern, um die Speicher aufzufüllen, und dass man nicht zuviel davon nehmen könnte, aber zur Sicherheit wollte ich das Experiment von Anfang an nur auf eine Woche maximal beschränken. In der Packungsbeilage stand außerdem nichts von Nebenwirkungen, also rein damit ...

Tja, und wie es aussieht bin ich einer der ganz wenigen Menschen, die allergisch auf so ein Präparat reagieren. Jetzt, nach 4 Tagen, habe ich knallrote, juckende Hände, die auch ganz schön ziepen. :-( Man erkennt es leider nicht so gut (ist nur ein schnelles Handy-Foto), aber die dunkleren Stellen sind alle rau und aufgerissen. Live sieht es wesentlich ... eindrucksvoller aus. *_*



Im Internet habe ich nun gelesen, dass andere Leute das auch bekommen, allerdings eher von Spritzen als von Kapseln. Aber irgendwen trifft's ja immer.

Natürlich höre ich sofort mit der Einnahme auf, alles andere wäre auch dämlich! Und ich hoffe sehr, dass sich dieser Spuk in ein paar Tagen spätestens erledigt haben wird. Die Salbe hilft jedenfalls recht gut, Gott sei Dank.

Allen, die ein solches Präparat einnehmen wollen, sollten sich sehr gut beobachten und vor allem nicht überdosieren! Lasst besser die Finger von den Krachern und steigt mit sanften Dosen ein. Und ganz wichtig, vertraut nicht einmal Packungsbeilagen, sondern recherchiert lieber auf eigene Faust. Den Aufwand ist es wirklich wert.


Sonntag, 13. Mai 2012

Kleine Sünden ...

... bestraft der liebe Gott sofort.

Und wie.

Gestern hat meine Oma ihren Geburtstag gefeiert und es gab wie üblich leckere Sachen zu essen: Erdbeerkuchen, Eier, Hühnchenfiletspitzen, Käse, Brot und so weiter und so fort.

Und natürlich habe ich ziemlich reingehauen, es war ja auch mein "Sünden-Tag". Aber ich habe nicht damit gerechnet, wie sehr das bei mir zu Buche schlagen würde.

Gestern Abend ging es mir sogar noch ganz gut, aber heute, nachdem ich wegen eines Nahrungsergänzungsmittels ein Stück Roggenbrötchen mit Butter gegessen habe (nur damit es besser flutscht, Tabletten sind mir seit jeher ein absolutes Gräuel), bekam ich prompt Bauchschmerzen und dieses unwohle Gefühl.

Mein Fazit: Neben Milchprodukten sollte ich auch Mehlprodukte unbedingt komplett von meinem Speiseplan streichen. Hat man erst mal mit dieser Ernährungsumstellung angefangen, wehrt sich der Körper anscheinend entschieden dagegen, wieder mit neuen "Zivilationsgiften" wie Zucker und Weißmehl vollgestopft zu werden. Zumindest habe ich diesen Eindruck gewonnen. Mich würde ja interessieren, ob noch jemand nach so kurzer Zeit solche Erscheinungen bekommen hat. Es wäre toll, wenn sich vielleicht ein alter Hase melden könnte. *_*

Ich hoffe jedenfalls, dass diese latente Übelkeit bald abklingt. Diese Lektion habe ich echt gelernt. 

Sonntag, 6. Mai 2012

Weniger ist mehr, oder wie ich auf "raw food" aufmerksam wurde

Seit ich mich für vegane Ernährung interessiere, bin ich unweigerlich auch über Rohkost gestolpert. Anfangs war ich nicht begeistert, Rohkost klang für mich immer sehr langweilig. Außer Salat oder dem gelegentlichen Obstsnack wollte ich nichts damit zu tun haben.

In der letzten Woche habe ich aber so viel Interessantes über Rohkost gehört, dass ich mein Essverhalten genau beobachtet und mir bewusst gemerkt habe, wie ich mich nach bestimmten Mahlzeiten fühle.

Hier also ein persönliches Fallbeispiel: Ich war in einem sehr guten Restaurant und habe ein ebenfalls sehr gutes Ratatouille mit Kartoffelstampf gegessen. Das Essen war vegan und auch sehr lecker, keine Spur von müde machendem Fleisch. Und doch habe ich mich nach dem Essen unangenehm vollgestopft und träge gefühlt. Der Verzicht auf Fleisch machte für mich keinen Unterschied.

Die Frage ist nun, wie das um Himmels willen sein kann. Gemüse ist doch gesund und stopft nicht annähernd so schlimm wie Fleisch, oder?

Doch, tut es, wenn es zu Tode gekocht wurde, wenn man Experten auf dem Gebiet glauben kann. Beim Kochen gehen anscheinend nahezu alle Enzyme verloren, die ein Lebensmittel besitzt, was unsere Verdauung verlangsamt und erschwert. Zudem bekommt man offenbar nicht annähernd die Menge an Nährstoffen, die man braucht, weshalb viele Menschen oft noch Nachtisch essen wollen oder sehr bald wieder Hunger verspüren. Der Körper reagiert einfach auf den Mangel, so dass ein Heißhunger entsteht. Ich hatte nur drei Stunden später nach diesem leckeren Ratatouille wieder nagenden Hunger, obwohl die Portion groß war. Für mich persönlich hat sich diese Aussage eindeutig bestätigt. Wem geht es noch so? Das würde mich sehr interessieren.

Und jetzt das gegenteilige Fallbeispiel: Heute habe ich mit halbroher Kost experimentiert, sprich, eine Currysoße aus Kokosmilch und Gewürzen angesetzt und das Gemüse darin nur angewärmt (ca. 48°C gelten als maximale Obergrenze). Zusammen mit einem winzigen Schüsselchen Quinoa als Reisersatz hat dieses Curry mich so fürchterlich satt gemacht, dass ich nicht einmal aufessen konnte. Aber ich fühle mich nicht vollgestopft, sondern einfach nur ... zufrieden. Anscheinend reicht halbgares Gemüse meinem Magen aus, um mich den ganzen Nachmittag lang optimal zu versorgen.



Allerdings gebe ich gerne zu, dass vegane Rohkost eine echte Herausforderung ist, an die ich mich ganz langsam herantasten werde. Ich persönlich gehöre zu den Leuten, die mit einer empfindlichen Verdauung "gesegnet" sind, eine Umstellung über Nacht ist für mich daher gar nicht machbar. Glücklicherweise müssen einige Lebensmittel in jedem Fall gekocht werden, damit sie überhaupt genießbar sind, zB Kartoffeln, Bohnen und eben Reis/Quinoa/Hirse usw. Ich denke, wenn man mit halbroher Kost anfängt, hat man sehr viel Spielraum für leckere Rezepte und Langeweile sollte auch nicht allzubald aufkommen :-) 


Samstag, 5. Mai 2012

Entgiftung die Zweite

Vor ein paar Tagen habe ich euch erzählt, wie wichtig Entgiftung ist, aber was man dabei unter Umständen durchmacht, habe ich verschwiegen. Das hole ich jetzt nach, da ich aus eigener Erfahrung berichten kann, was den einen oder anderen erwartet.

Ich bin jetzt seit 3 Wochen dabei: Kein Brot, so gut wie keine Milch, kaum Fleisch, so wenig Zucker wie möglich. Stattdessen esse ich viele Salate, Obst, trinke Smoothies und viel Wasser sowie Tee.

Das ist jetzt keine optimale Entgiftung, dazu gehört laut eingängiger Meinung auch Fasten sowie eine Darmreinigung und -sanierung, aber einige Entgiftungsreaktionen hatte ich interessanterweise trotzdem. 

Die schlimmsten dabei waren Kopf- und Halsschmerzen. Über das letzte Wochenende hatte ich regelrechte Erkältungserscheinungen, bei denen es mir sonst aber richtig gut ging! Meine Nase lief sturzbachmäßig, ich hatte Schleim und Kratzen im Hals und Husten und ich war ein bisschen müder als vorher in den 3 Wochen seit meiner Ernährungsumstellung. Außerdem hatte ich stellenweise richtig schlimm Durst und habe getrunken wie ein Loch.

Im Internet habe ich dann erfahren, dass das in der Tat die gängigsten Symptome sind, die man so haben kann und ich freue mich richtig darüber! Das bedeutet nämlich, dass mein Körper diese Umstellung begrüßt und ackert, ackert, ackert, um die Gifte rauszubringen. Falls ihr jemals so ein Experiment versucht, stellt euch drauf ein, ebenfalls solche Erscheinungen zu haben. Je älter ihr seid und je ungesünder ihr gelebt habt, desto heftiger werdet ihr möglicherweise auf die Umstellung reagieren.

Andere Erscheinungen können emotionaler Natur sein, sprich Empfindlichkeit, Nahe-am-Wasser-gebaut-sein, vielleicht auch Aggression, Suchtverhalten (Zucker, Milch und Fleisch machen in der Tat süchtig!) oder Trübseligkeit. Entgiftung hat immer auch mit der Seele zu tun, sprich, das was außen mit dem Körper geschieht, spiegelt sich auch innen wider, und umgekehrt. Warum sonst essen so viele Menschen, wenn sie unglücklich sind? Der "Speckmantel" ist wie eine Barriere gegen die emotionale Gemeinheit der Welt, das hört man immer wieder, und deshalb ist es nur logisch, dass man emotional wird, wenn diese Barriere nach und nach verschwindet. Allgemein wird empfohlen, sich in dieser Zeit ehrlich mit sich selbst zu beschäftigen, damit man mit sich ins Reine kommen und seine neue Leichtigkeit genießen kann.

Die beste Entgiftungserscheinung von allen ist deshalb nach wie vor sicherlich der Gewichtsverlust. Jetzt nach 3 Wochen sind es bereits 3 Kilo für mich, ich wiege also inzwischen nur noch 54,3kg, oder anders gesagt: Ich habe mein Gewicht von zuletzt 2008 erreicht. Nur noch ein Kilo oder so und ich passe wieder in meine tollen alten Jeans *g* In diesem Sinne, Mädels und Kerls, weg vom Speck und ran ans Gemüse! In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist, und ich kann bestätigen, dass ich mich jetzt schon viel besser fühle, als die meisten Jahre davor :-)

Und wer noch wissen möchte, woher die ganzen Wohlstandsgifte kommen ...

Freitag, 4. Mai 2012

Strahlend schöne Haut

So, da dieses Thema für viele Leute wichtig ist, berichte ich am Besten mal von meinem neuesten Experiment. :-)

Ich treibe mich gerade sehr viel auf youtube herum und habe ein Video entdeckt, in dem eine junge Frau erklärt, dass sie ihr Gesicht morgens und abends mit ein bisschen Honig wäscht.

Mit Honig ... alles klar.

Glücklicherweise lässt sie das nicht so im Raum stehen, sondern erklärt auch warum. Anscheinend enthält Honig sehr viele nützliche Enzyme und besitzt zudem antibakterielle Eigenschaften, die bei dauerhafter Anwendung die Haut streichelzart und rein machen.

Wie ich nun mal so bin, konnte ich nicht widerstehen und habe gestern also bei Kaiser's eine Flasche kaltgeschleuderten Waldhonig (die Kaltschleuderung ist wichtig, damit die Enzyme nicht verloren gehen) besorgt (ca. 5€). Das ist auch nicht teurer als das, was ich sonst immer gekauft habe und man braucht auch wirklich nicht viel, um sich das Gesicht komplett damit einzuschmieren. Und ich meine, wenn es bei Rasierbrand hilft, warum dann nicht auch bei irritierter Frauenhaut?

Gestern Abend habe ich es dann ausprobiert. Wer es nachmachen will, so funktioniert es:

Zuerst befeuchtet man das Gesicht mit etwas Wasser, danach nimmt man zwei Fingerspitzen voll Honig und massiert ihn mit kreisenden Bewegungen in die Haut ein. Achtet deshalb darauf, glatten Honig zu kaufen, keinen mit Krümeln drin, das könnte sonst unangenehm werden! Nach einer Minute oder so wasche ich mir das Gesicht dann mit einem Waschlappen und lauwarmem Wasser. Falls jemand morgens lieber duscht, kann er das natürlich auch einfach unter dem Wasserstrahl abrubbeln. Nur auf die Haare sollte man aufpassen, sonst klebt es :-)

Heute früh habe ich den Honig gleich wieder benutzt und kann bisher bestätigen, dass die Haut sich weich anfühlt und ganz, ganz leicht nach Honig duftet. Wer allerdings eine Wespen- oder Bienenallergie hat, sollte morgens lieber drauf verzichten. Nicht, dass man den ganzen Tag lang von den Viechern verfolgt wird *g*

Ich werde das Experiment noch ein paar Wochen lang fortführen und später noch einmal Bericht erstatten. Wer weiß, vielleicht ist Honig ja tatsächlich die neue Seife? ;-)

Mittwoch, 2. Mai 2012

Entgiftung ist das A und O

In meinem heutigen Post geht es ums Entgiften. Wir alle sind "vergiftet", in der heutigen Zeit führt kein Weg daran vorbei. Wir essen die falschen Sachen, bewegen uns zu wenig und atmen schlechte Luft ein. Außerdem rauchen und trinken wir zu viel und schlafen zu wenig. Wie unser Körper damit fertig werden soll, daran denkt eigentlich niemand so richtig.

Hier also ein paar Anfänger-Tipps zum Entschlacken.

1) Informiere dich!

Nichts ist wirksamer als Wissen! Falls du dir schon mal eine Woche oder zwei Zeit genommen und auf Milch und Fleisch verzichtet hast, hast du bestimmt gemerkt, wie leicht man sich auf einmal fühlen kann.

Das, was die Werbung uns vorgaukelt, brauchen wir gar nicht. Im Gegenteil, sie bietet uns Sachen an, die uns nachweislich auf Dauer krank machen. Wir brauchen nicht jeden Tag versalzene Wurst auf dem Brot - das Salz bindet nur Wasser in unserem Körper und macht es den Nieren schwer, Schadstoffe auszuscheiden. Wir brauchen auch nicht literweise Kuhmilch, die unserem Körper Nährstoffe wie Calcium und Magnesium entzieht und zu viel Fett zuführt. (Einen sehr informativen Artikel über Kuhmilch findest du HIER.)

2) Iss basisch.

Ich hatte in einem früheren Post bereits erzählt, dass eine basische Ernährung der Schlüssel zum Entgiften ist. Viele Gemüse- und Obstsorten werden basisch verstoffwechselt, Fleisch-, Milch- und Getreideprodukte hingegen sauer. Interessanterweise geht dieses Konzept zu großen Teilen mit einer veganen Ernährung konform. Das mag auf den ersten Blick unattraktiv und "Öko" erscheinen, aber wenn man sich nach und nach darauf einlässt, werden schnell die ersten Erfolge sichtbar werden.

Basische Ernährung

Basenfasten

"Basisch" bedeutet  lediglich, dass die Nahrung dem Körper keine neuen Säuren zuführt, sondern im Gegenteil Mineralien, die dabei helfen, die bereits vorhandenen Säuren zu neutralisieren und über die Nieren und die Haut auszuleiten. Ein guter Kickstart sind unter anderem grüne Smoothies, frisch gepresste Säfte und schonend gegartes Gemüse sowie Rohkost.  

Man kann auch richtige Entschlackungskuren machen (Saftfasten, Heilfasten), jedoch solltest du dafür die professionelle Unterstützung eines Ernährungsberaters oder Heilpraktikers in Anspruch nehmen. Ich distanziere mich ausdrücklich davon, so etwas auf eigene Faust zu probieren, da ich selbst noch keinerlei Erfahrungen damit gemacht habe.

3) Trink viel. 

Auch das habe ich schon mehrmals angesprochen. Um effektiv entgiften zu können muss der Mensch am Tag mindestens 2 Liter klares Wasser (am besten Quellwasser oder wenigstens gefiltertes Leitungswasser) oder Tee trinken. Koffein und Alkohol sollten vermieden werden, da beides den Körper übersäuert. 

4) Verzichte auf herkömmliche Bodylotions und Gesichtscremes.

Das ist gerade für Frauen unsagbar schwer (ich weiß das ... bin ja selbst eine *g*), nur sollte man dabei bedenken, was man sich eigentlich täglich auf die Haut schmiert. Viele billige Produkte werden auf Erdölbasis hergestellt, was mit unserem Organismus so viel zu tun hat wie ein Atommüllzug beim Stricken. 

Einige Leute sind der Meinung, dass man nichts an seine Haut, die dritte Niere des Körpers, lassen sollte, was man nicht auch bereit wäre zu essen ... und jetzt die Preisfrage: Würdest du einen Löffel Erdöl täglich essen?

Als Alternative kann man ganz einfach pflegende natürliche Pflanzenöle nehmen, zum Beispiel Jojoba- oder Kokosöl (dazu in einem späteren Post mehr). Das hat den Vorteil, dass man viel, viel weniger davon braucht und gleich noch etliche tolle Nebeneffekte bewundern kann.

5) Mache regelmäßige basische Bäder. 

Das können sowohl Fuß- als auch Vollbäder sein. Dem Wasser wird einfach eine basenbildende Substanz hinzugefügt, wie zum Beispiel Natron oder ein Markenprodukt, wenn man den Hausmitteln nicht vertraut. Der optimale PH-Wert liegt bei ca. 8. Wenn man sich nicht auf Mengenangaben aus dem Internet verlassen will, helfen einfache PH-Wert Messstreifen aus der Apotheke weiter. Ein Bad, egal ob für die Füße oder den ganzen Körper, sollte ca. 1h dauern, eher noch länger, und eine Temperatur zwischen 35 und 37°C haben.

Durch das basische Wasser wird die Säure auf der Haut neutralisiert, so dass der Körper mehr Schadstoffe nachschieben kann. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, genügend Mineralien zu sich zu nehmen, um den Stoffwechsel zu unterstützen. Auch dazu werde ich noch einen ausführlichen Post schreiben.

Basisches Bad

6) Treibe Sport!

Ja, es klingt banal, aber 30min Ausdauersport täglich bringen euren Flüssigkeitshaushalt in Wallung. Das Blut fließt besser und transportiert mehr Schadstoffe ab. Hierbei empfehle ich ganz besonders die gesunde Ernährung und die Bäder, weil so der Organismus optimal mit Nährstoffen versorgt und von Abfallprodukten befreit wird. 

So, das war es bisher von mir. Vielleicht sagt euch die eine oder andere Methode ja zu und versucht es mal. Ich selber bin schon gut bei Punkt 1-4 dabei (zumindest so gut es als Anfänger eben geht), nur am Sport mangelt es mir gerade. Aber ich arbeite daran, mir täglich ein paar Minuten Zeit dafür zu nehmen. :-)

Viel Erfolg!

Dienstag, 1. Mai 2012

Mein Blog ist CO2-neutral!

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch eine schöne Aktion zum Klimaschutz vorstellen. Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, gibt es auf der rechten Seite meines Blogs einen Button, der meinen Blog als CO2-neutral auszeichnet. Das ist er in diesem Moment noch nicht, aber er wird es nach Beendigung dieses Posts sein. Alles, was ich dafür tun muss, ist die Aktion in meinem Blog vorzustellen und den "Beweis" per Link an die angegebene Mailadresse zu schicken. Kosten entstehen mir dafür keine :)

Das hat auf den ersten Blick nicht viel mit gesunder Ernährung zu tun, aber wenn man etwas weiter denkt, kriegt man ziemlich schnell die Kurve. Ohne ein gesundes Klima, sei es nun hier oder sonst irgendwo auf der Welt, können auch keine gesunden Pflanzen und Tiere gedeihen. Ein einziger Baum allein ist nicht viel, wenn aber hunderte oder sogar tausende Blogger an der Aktion teilnehmen, haben wir ganz schnell ein Wäldchen gepflanzt - einen Ort, wo es frische Luft gibt und Tiere einen Lebensraum finden. An dieser Stelle danke ich den Veranstaltern für diese großartige Aktion!

Ich MACH'S GRÜN, seid ihr dabei?