Montag, 10. Dezember 2012

The Starch Solution

Ich habe schon lange nichts Neues mehr geschrieben, was mir leid tut. Auf der anderen Seite habe ich in den letzten Monaten so viel über Ernährung gelernt, dass es schon fast unheimlich ist :-) Sollte es mit der Schriftstellerkarriere nicht klappen, wäre Ernährungsberatung glaube ich mein nächstgrößter Berufswunsch. Ehrlich. :)

Mein heutiger Post dreht sich um das Buch "The Starch Solution" des amerikanischen Arztes John McDougall. Dr. McDougall erlitt bereits mit 18 Jahren einen Schlaganfall, der, wie er sagt, eindeutig auf seine damalige Ernährungsweise zurückzuführen ist. Damals konnten die Ärzte ihm weder sagen, wie es dazu kommen konnte, noch Hinweise geben, wie er schneller wieder gesunden kann. Dabei stieß er zwangsläufig auch auf die Ernährung und stellte fest, dass eine pflanzenbasierte, stärkehaltige Ernährung der Schlüssel zur Gesundheit ist.

Meine persönliche Meinung

Ich finde das Buch, obwohl es auf englisch ist, sehr gut verständlich geschrieben und vor allem so erklärt, dass auch ein Nicht-Mediziner die Zusammenhänge versteht. Das Prinzip ist sehr simpel: Man lasse Fleisch, Fisch und Milchprodukte sowie stark verarbeitete Lebensmittel wie Kuchen, Weißbrot, weiße Pasta usw weg und konzentriere sich auf Hülsenfrüchte, Kartoffeln jeglicher Art, Naturreis, Wurzelgemüse, buntes Gemüse, Salat und Obst sowie Nüsse und Samen und der Selbstheilungskraft des Körpers steht nichts mehr im Wege. Menschen, die an Herz- oder anderen chronischen Krankheiten leiden empfiehlt er außerdem den sparsamen Einsatz von Öl. Das klingt im ersten Moment radikal, aber wenn man sich vor Augen führt, dass alle Völker der Welt vegetarische Gerichte kennen, und diese normalerweise einen Großteil der Menü-Palette ausmachen, ist das nichts Besonderes.

Die Empfehlungen und Erklärungen von McDougall sind deshalb so leicht verständlich, weil jeder im Grunde weiß, dass er Recht hat. Menschen fürchten sich vor Kohlenhydraten, aber sie sind nur dann schlecht für uns, wenn sie zu Tode verarbeitet sind. Einfache Kohlenhydrate aus raffiniertem Zucker und Auszugsmehl sind leer, die beinhalten weder Vitamine noch Mineralien, und schon gar keine sekundären Pflanzenstoffe wie Ballaststoffe. Kartoffeln, Reis, Wurzeln und Hülsenfrüchte, und natürlich auch Gemüse und Obst hingehen sind komplexe Kohlenhydrate, die vom Körper mit ein wenig Aufwand erst aufgeschlüsselt werden müssen, ehe er sie verdauen kann. Das stellt ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl sicher.

Mir persönlich sagt diese Form der Ernährung sehr zu, da ich Reis und Kartoffeln liebe und ich mich bisher noch nicht gelangweilt habe. Und sollte das doch einmal passieren, finde ich im Buch jede Menge Rezepte, die ich ausprobieren kann. Das vegane Leben ist kein Leben der Einschränkung, sondern ein Leben des Überflusses! Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten sich gesund und lecker zu ernähren, dass man manchmal gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

Also, falls jemand von euch Gewicht verlieren oder chronische Krankheiten, Allergien und so weiter bekämpfen möchte, sollte er sich dieses Buch einmal näher ansehen. Man kann nichts falsch machen, wenn man sich (und sei es nur für eine Weile) an Dr. McDougalls Empfehlungen hält, und das Beste ist: man kann so viel essen wie man will. :D Aber ich verspreche euch, hat es erst mal angefangen mit dem Abnehmen und dem Sich-besser-fühlen, wollt ihr gar nicht mehr zurück.

Wem das Buch zu kostspielig ist, der findet auf seiner Webseite alle wichtigen Infos auch kostenlos, inklusive Erfolgsstorys von Patienten und Rezepten.

Dr. McDougalls Homepage

"The Starch Solution" auf Amazon



Dienstag, 24. Juli 2012

Vitamin B12 - Klappe die Zweite :-)

Beim Stöbern im Netz bin ich auf diesen sehr umfangreichen Artikel gestoßen und dachte, dass ich ihn mit euch teile.


Obwohl der Text sehr gut geschrieben ist, sollte man sich natürlich selbst weiter informieren, zumal der Verfasser ihn schon 2006 veröffentlicht hat. Nichtsdestotrotz findet man dort sehr viele gute Hinweise und Tipps, die man getrost näher unter die Lupe nehmen sollte, wenn man einen hauptsächlich vegetarischen bzw. veganen Lebensstil pflegen möchte.

Einen weiteren, sehr schönen Beitrag hat die Vegan Corner zum Thema gepostet:



EDIT: Der Fairness halber ist hier noch ein Artikel, der das Gegenteil behauptet, allerdings sollte man beachten, dass es sich bei der Autorin um eine Urköstlerin handelt, deren Ernährung sehr stark von der normalen vegetarischen oder veganen Ernährung abweicht. 


Der B12-Mythos gehört auf den Müllhaufen

Vitamin B12-Mangel betrifft auf alle Fälle nicht nur Vegetarier und Veganer, auch Fleischesser können latent darunter leiden. Die Links sind nicht allumfassend oder verbreiten die einzig wahre Lösung, aber sie sind ein guter Anfang, um sich mit dem Thema zu beschäftigen. Wichtig ist meiner Meinung nach vor allem, dass man sich gut fühlt und so vielfältig und frisch versorgt, wie es möglich ist.

Bis ich mehr Informationen gesammelt habe, werde ich persönlich es noch einmal mit einem Nahrungsergänzungsmittel versuchen, diesmal mit Lutschtabletten auf Methylcobalamin-Basis, weil das laut Studien anscheinend am Besten vom Körper verstoffwechselt werden kann. Wir werden sehen, ob es was taugt :-)

Falls jemand schon Erfahrungen mit B12-Nahrungsergänzung gemacht hat, schreibt mir doch einen Kommentar. Dieses Thema ist so komplex und wichtig, dass ich mich über einen Austausch sehr freuen würde!

Freitag, 20. Juli 2012

Juice up your Life

Das Leben schöner und "saftiger" machen, wer wünscht sich das nicht? Und wenn schon nicht das Leben, so doch wenigstens den Tag. So schwer ist das gar nicht, man braucht nur ein paar Kleinigkeiten dafür. :-)

In meinem heutigen Post geht es um Säfte, genauer gesagt um frisch gepresste Säfte und warum sie so gut für uns sind. Ein Grund ist uns allen bekannt: In diesen Direktsäften, genau wie in frischem Obst und Gemüse, sind unzählige wertvolle Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Im Gegensatz zu einem einzigen Apfel oder einer gekochten Gemüsepfanne sind Säfte aber wahre Kraftpakete, die je nach Zusammensetzung unseren Körper so richtig auf Touren bringen können :-)

In einem 300 ml Glas frisch gepressten Saft sind zum Beispiel 3 Karotten, 2 Äpfel, ein Stück Ingwer, 2 Stangen Sellerie und eine rote Beete enthalten. Wer kann das schon an einem Tag essen? Oder will das überhaupt, vor allem in dieser Kombination? Ich nicht, und deshalb liebe ich Saft so, weil ich auf sehr unkomplizierte Weise jede Menge Power zu mir nehmen kann. Säfte schmecken eigentlich immer, und selbst, wenn das Experiment mal schiefgeht und der Geschmack nicht so überragend ist, kann man es zügig runterbringen und muss nichts wegwerfen.

Auch für Leute, die abnehmen wollen, sind Säfte eine hervorragende Nährstoffquelle. In Amerika gibt es Leute, die tage- und wochenlang literweise frische Säfte trinken und so fasten. An Kalorien mangelt es ihnen damit keinesfalls, und die konzentrierten Nährstoffe erlauben eine schnelle und gesunde Entschlackung.

Trotzdem weise ich hier darauf hin, dass man so ein Experiment niemals ohne ärztlichen Rat vornehmen sollte.

Wenn man an heißen Tagen nichts herunterbekommt, oder weil man krank ist und eigentlich gar nichts essen mag (Was nicht falsch ist; die Verdauung verlangsamt die Selbstheilung des Körpers. Fasten bei Grippe oder Erkältungen ist ein gutes Zeichen, das zeigt, dass der Körper daran arbeitet, wieder fit zu werden.), kann ein Saft ebenfalls die perfekte Lösung sein. Frisch gepresst ist er meist milder als einer aus dem Laden, oder aus einem Konzentrat, belastet nicht den Magen-Darm-Trakt und lädt die Batterien schnell und zuverlässig wieder auf.

Eine besondere Lanze möchte ich hierbei für grüne Säfte brechen. Grüne Pflanzen wie Kohl, Salat, Sellerie, Spinat, Koriander usw enthalten viel Chlorophyll, das für unsere Zellen besonders wertvoll ist. In Verbindung mit Äpfeln, Karotten, Trauben und anderem wenig sauren Obst sind sie sehr lecker und helfen, Leber, Nieren, die Haut und andere Organe zu reinigen und wieder in Schwung zu bringen.

Wer keine Lust hat, mit Spinat und Co. zu experimentieren, kann seine Säfte - oder auch nur ein Glas Wasser - mit Weizen- oder Gerstengraspulver aufpeppen. Es schmeckt zwar nicht so gut, hat aber die gleiche Wirkung und ist im Zweifel schneller und einfacher verfügbar.

Und es gibt noch zwei weitere Gründe, warum frisch gepresste Säfte so toll sind: Sie sind Rohkost und sie sind basisch. In einem früheren Post habe ich ja schon mal erwähnt, dass in Rohkost nahezu alle wertvollen Enzyme und Nährstoffe erhalten sind, wohingegen beim Kochen des Essens viele Vitalstoffe verloren gehen oder unbrauchbar werden. Beim selber Saften passiert das nicht. Wer Rohkost nicht gut verträgt, sollte ernsthaft auf Säfte umsteigen. Es ist unkompliziert, nicht teuer, lecker und es geht schnell. In wenigen Minuten, je nach Größe des Safts, hat man den kompletten Tagesbedarf an Nährstoffen zu sich genommen und braucht sich keine Gedanken mehr zu machen. Dan the Man aus Amerika hat es sehr schön zusammengefasst:

What we need is living food for living cells - wir brauchen lebendige Nahrung für lebendige Zellen.

Klingt doch logisch, oder? :-)

In jeder größeren Stadt, und glücklicherweise auch in vielen kleinen, gibt es mittlerweile Saftbars, die eine schöne Auswahl bieten. Und für diejenigen, die gern selbst saften wollen, gibt es eine Unmenge an Geräten, mit denen das gut gelingt. Rezepte gibt es kostenlos überall im Internet, bei youtube wimmelt es nur so von How-To-Videos. Es gibt keinen Grund, nicht etwas für seine Gesundheit zu tun, also ran an den Saft! Einfacher kann man sich selbst nun wirklich nicht helfen ;-)

Rezept für einen Grasshopper

3 Karotten
1 Stück Ingwer
2 Stangen Sellerie
2 Äpfel
1 rote Beete
1 kleiner Schluck Öl (Traubenkernöl, Olivenöl oder ein anderes hochwertiges Speiseöl)

Werft alle Zutaten bis auf das Öl in den Entsafter und rührt den fertigen Saft um. Danach kommt ein kleiner Spritzer Öl dazu, um die fettlöslichen Vitamine verwertbar zu machen (zB Vitamin E benötigt etwas Fett, um vom Körper aufgenommen werden zu können), und fertig ist der Grasshopper. Guten Appetit!

Donnerstag, 31. Mai 2012

Dieser Film könnte dein Leben verändern

Ihr Lieben,

ich bin über einen wunderbaren Film gestolpert, der sehr eindrucksvoll beweist, warum der Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte unsere Gesundheit und manchmal sogar unser Leben retten kann. Dabei geht es gar nicht so sehr um "vegan", sondern um rein wissenschaftliche Gründe. Reinschauen lohnt sich also, ganz besonders, wenn man ein Diät-Muffel ist oder alles wissenschaftlich bewiesen haben will.


Dienstag, 22. Mai 2012

Zweites Resümee

Es ist soweit, vor ziemlich genau einem Monat habe ich mit diesem Blog angefangen und dokumentiert, was ich so esse, womit ich mich so pflege und wie es mir dabei geht.

Fakt ist: Fleisch- und milchproduktarme Kost funktioniert. Ich habe Gewicht und Umfang verloren und fühle mich nach wie vor blendend (von 57,2kg Anfangsgewicht im April zu 52,5kg und 66cm Taille zu 63cm). Die neu gefundene Energie war zudem keine Eintagsfliege, sondern lässt mich immer noch wesentlich mehr am Tag machen und schaffen als vorher. Auch mein Essverhalten hat sich definitiv geändert. Inzwischen liebe ich Salate und frisch gepresste Säfte, als wüsste mein Körper ganz genau, was ihm gut tut. Schokolade aus dem Supermarkt interessiert mich kein Stück mehr, und meistens lässt mich auch das Fleisch kalt. Nur der Verzicht auf Käse ist immer noch schwierig, aber ich schätze, dass ich mich auch damit früher oder später arrangieren werde. Das ist alles eine Sache der Gewöhnung!

Alles in allem bin ich jedenfalls begeistert von meiner neugefundenen Produktivität und Kreativität und Lebenslust (und natürlich auch der besseren Figur *g*) und hoffe, meinen (fast) veganen Weg weiter so gut fortsetzen zu können. Meine nächste Anschaffung ist wahrscheinlich ein Dörrautomat und ein Keimglas, damit ich mein Brot selber "nicht-backen" kann. Das wird ein Abenteuer, und selbstverständlich halte ich euch auch bei diesem nächsten Schritt ins Rohkost-Abenteuer auf dem Laufenden. :)

Und wer keine Ahnung hat, wie lecker "raw food" sein kann, sollte sich mal diese Seite hier ansehen ...

Samstag, 19. Mai 2012

Mein Fresstag :-)

Hello again,

heute gibt es eigentlich nichts besonderes zu berichten, außer, dass ich gestern nach einer Woche mal wieder Hühnchen zum Essen hatte (in einer riesigen Gemüsepfanne) und es nicht so lecker fand wie gedacht.

Deshalb gab es heute das altbewährte Rattatouille mit Pinienkernen und Basilikum an Kartoffelstampf, und jetzt, zum Abendessen, eins der leckersten belegten Brote, die ich seit langer Zeit gegessen habe. Hier sind meine Schätze!




Das Brot ist ein Roggenbrot mit Sonnenblumenkernen (leider nicht rein Roggen; beim Discounter lässt sich Weizen anscheinend nicht vermeiden) und veredelt habe ich es mit einem Bärlauch-Cashew-Aufstrich von Rossmann, Feldsalat, Zwiebeln, Gurke und Tomaten. Oben kam dann noch ein bisschen Salz und Pfeffer drauf. Und was soll ich sagen? Es schmeckt wirklich, ganz ehrlich, fantastisch! Durch das viele frische Gemüse erfrischt dieser Snack schön und liegt auch nicht schwer im Magen. Yummy! :)

Donnerstag, 17. Mai 2012

Feiertagsmenü

An diesem wunderbaren freien Tag habe ich mir zum Mittagessen mal wieder was richtig Leckeres gegönnt, und zwar ein karibisches "Curry". Das Rezept gibt es auch für euch, falls ihr das mal probieren wollt :-)

Ihr braucht (wenn möglich alles BIO)

2 Lauchzwiebeln
2 Knoblauchzehen
1/3 Zucchini
1/4 Aubergine
1 Handvoll Datteltomaten
falls vorhanden in der Saison ca. 10 Stangen grünen Spargel, schön schmal wenn möglich (wegen der Garzeit)
1 Dose Kokosmilch
1 TL Gemüsebrühe (ich nehme die BIO Brühe von Maggi, die gibt es fast überall) - falls jemand empfindlich auf Salz reagiert, sollte er lieber mit noch weniger anfangen!
1 Stange Zitronengras
Limetten oder Limettensaft
Salz
Pfeffer
Chili
Reis nach Bedarf 

Vorbereitung

Knoblauch hacken, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Zucchini und Aubergine würfeln, Spargel in mundgerechte Stücke schneiden, Tomaten halbieren, wenn ihr sie nicht im Ganzen auf dem Teller mögt.

Ihr solltet jetzt auch schon den Reis mit leicht gesalzenem Wasser aufsetzen, dann ist er etwa zeitgleich mit der Soße fertig.

Kochen

Zuerst bratet ihr die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch in einem Topf an. Nehmt dafür am Besten ein bisschen Kokosöl, denn das ist das einzige Öl, das bei Erhitzung keine giftigen Transfette bildet. Wenn alles schön erhitzt ist, gebt ihr etwas Chili darüber und rührt wieder um. Danach gebt ihr die Kokosmilch, den TL Gemüsebrühe und die angeknickte/angeschnittene Stange Zitronengras dazu. (Anschneiden deshalb, damit die Geschmacksstoffe überhaupt erst aus der Stange austreten können.) Falls ihr kein Zitronengras habt, lasst es einfach weg und gebt ein paar Tropfen Limettensaft mehr dazu. Wenn alles eine schöne Soße ergibt, schüttet ihr einfach das restliche Gemüse dazu und erhitzt das Ganze vorsichtig. Das Gemüse sollte keinesfalls matschig werden!

Servieren

Entfernt das Zitronengras und schmeckt die Soße mit Limettensaft, Salz und Pfeffer ab. Wenn ihr den Reis schön hübsch anrichten wollt, nehmt ein kleines Schüsselchen, tut den Reis hinein und stürzt ihn auf den Teller. Danach kommt die Soße dazu. Zu guter Letzt könnt ihr alles hübsch mit Kokosraspeln, Limettenscheiben, Basilikum- oder Petersilienblättern verzieren.

Fertig!

Und hier ist mein bereits verputztes Mittagessen:


Ich habe mich ein bisschen geärgert, dass die Kokosmilch von Rossmann so wenig nach Kokos gerochen hat und so dünnflüssig war. Nächstes Mal nehme ich wieder die aus dem BIO-Laden. Die rote von Kaiser's ist zwar dickflüssiger, enthält aber leider auch Emulgatoren, die ich nicht brauche. Außerdem ist sie teurer als die Sorte aus dem BIO-Laden. Es lohnt sich, Ausschau zu halten, und natürlich hoffe ich, dass jeder findet, was er am Liebsten mag. Zum Andicken nehme ich nächstes Mal einfach ein bisschen Speisestärke (Mondamin o. ä.), da weiß man wenigstens, was drin ist.

Apropos mögen, wenn ihr nicht auf Fleisch verzichten mögt, bratet einfach zuallererst Hühner- oder Putengeschnetzeltes an, bis es gar ist und nehmt es aus dem Topf. Danach kommen dann Knoblauch, Frühlingszwiebeln usw.

Montag, 14. Mai 2012

Vitamin B12

Wer sich ein bisschen auskennt weiß, dass Vitamin B12 gerade für Vegetarier und besonders Veganer sehr wichtig ist. Es wird oft behauptet, dass man mit einer fleischfreien Ernährung nicht genug davon bekommen kann.

Nun ja, und da ich jetzt schon seit einem Monat fast gänzlich auf Fleisch verzichte, habe ich mich im BIO-Laden zu diesen Vitaminen beraten lassen und eine Packung Kapseln gekauft. Die Frau meinte zwar, so eine Kur kann gut und gerne 2 Monate dauern, um die Speicher aufzufüllen, und dass man nicht zuviel davon nehmen könnte, aber zur Sicherheit wollte ich das Experiment von Anfang an nur auf eine Woche maximal beschränken. In der Packungsbeilage stand außerdem nichts von Nebenwirkungen, also rein damit ...

Tja, und wie es aussieht bin ich einer der ganz wenigen Menschen, die allergisch auf so ein Präparat reagieren. Jetzt, nach 4 Tagen, habe ich knallrote, juckende Hände, die auch ganz schön ziepen. :-( Man erkennt es leider nicht so gut (ist nur ein schnelles Handy-Foto), aber die dunkleren Stellen sind alle rau und aufgerissen. Live sieht es wesentlich ... eindrucksvoller aus. *_*



Im Internet habe ich nun gelesen, dass andere Leute das auch bekommen, allerdings eher von Spritzen als von Kapseln. Aber irgendwen trifft's ja immer.

Natürlich höre ich sofort mit der Einnahme auf, alles andere wäre auch dämlich! Und ich hoffe sehr, dass sich dieser Spuk in ein paar Tagen spätestens erledigt haben wird. Die Salbe hilft jedenfalls recht gut, Gott sei Dank.

Allen, die ein solches Präparat einnehmen wollen, sollten sich sehr gut beobachten und vor allem nicht überdosieren! Lasst besser die Finger von den Krachern und steigt mit sanften Dosen ein. Und ganz wichtig, vertraut nicht einmal Packungsbeilagen, sondern recherchiert lieber auf eigene Faust. Den Aufwand ist es wirklich wert.


Sonntag, 13. Mai 2012

Kleine Sünden ...

... bestraft der liebe Gott sofort.

Und wie.

Gestern hat meine Oma ihren Geburtstag gefeiert und es gab wie üblich leckere Sachen zu essen: Erdbeerkuchen, Eier, Hühnchenfiletspitzen, Käse, Brot und so weiter und so fort.

Und natürlich habe ich ziemlich reingehauen, es war ja auch mein "Sünden-Tag". Aber ich habe nicht damit gerechnet, wie sehr das bei mir zu Buche schlagen würde.

Gestern Abend ging es mir sogar noch ganz gut, aber heute, nachdem ich wegen eines Nahrungsergänzungsmittels ein Stück Roggenbrötchen mit Butter gegessen habe (nur damit es besser flutscht, Tabletten sind mir seit jeher ein absolutes Gräuel), bekam ich prompt Bauchschmerzen und dieses unwohle Gefühl.

Mein Fazit: Neben Milchprodukten sollte ich auch Mehlprodukte unbedingt komplett von meinem Speiseplan streichen. Hat man erst mal mit dieser Ernährungsumstellung angefangen, wehrt sich der Körper anscheinend entschieden dagegen, wieder mit neuen "Zivilationsgiften" wie Zucker und Weißmehl vollgestopft zu werden. Zumindest habe ich diesen Eindruck gewonnen. Mich würde ja interessieren, ob noch jemand nach so kurzer Zeit solche Erscheinungen bekommen hat. Es wäre toll, wenn sich vielleicht ein alter Hase melden könnte. *_*

Ich hoffe jedenfalls, dass diese latente Übelkeit bald abklingt. Diese Lektion habe ich echt gelernt. 

Sonntag, 6. Mai 2012

Weniger ist mehr, oder wie ich auf "raw food" aufmerksam wurde

Seit ich mich für vegane Ernährung interessiere, bin ich unweigerlich auch über Rohkost gestolpert. Anfangs war ich nicht begeistert, Rohkost klang für mich immer sehr langweilig. Außer Salat oder dem gelegentlichen Obstsnack wollte ich nichts damit zu tun haben.

In der letzten Woche habe ich aber so viel Interessantes über Rohkost gehört, dass ich mein Essverhalten genau beobachtet und mir bewusst gemerkt habe, wie ich mich nach bestimmten Mahlzeiten fühle.

Hier also ein persönliches Fallbeispiel: Ich war in einem sehr guten Restaurant und habe ein ebenfalls sehr gutes Ratatouille mit Kartoffelstampf gegessen. Das Essen war vegan und auch sehr lecker, keine Spur von müde machendem Fleisch. Und doch habe ich mich nach dem Essen unangenehm vollgestopft und träge gefühlt. Der Verzicht auf Fleisch machte für mich keinen Unterschied.

Die Frage ist nun, wie das um Himmels willen sein kann. Gemüse ist doch gesund und stopft nicht annähernd so schlimm wie Fleisch, oder?

Doch, tut es, wenn es zu Tode gekocht wurde, wenn man Experten auf dem Gebiet glauben kann. Beim Kochen gehen anscheinend nahezu alle Enzyme verloren, die ein Lebensmittel besitzt, was unsere Verdauung verlangsamt und erschwert. Zudem bekommt man offenbar nicht annähernd die Menge an Nährstoffen, die man braucht, weshalb viele Menschen oft noch Nachtisch essen wollen oder sehr bald wieder Hunger verspüren. Der Körper reagiert einfach auf den Mangel, so dass ein Heißhunger entsteht. Ich hatte nur drei Stunden später nach diesem leckeren Ratatouille wieder nagenden Hunger, obwohl die Portion groß war. Für mich persönlich hat sich diese Aussage eindeutig bestätigt. Wem geht es noch so? Das würde mich sehr interessieren.

Und jetzt das gegenteilige Fallbeispiel: Heute habe ich mit halbroher Kost experimentiert, sprich, eine Currysoße aus Kokosmilch und Gewürzen angesetzt und das Gemüse darin nur angewärmt (ca. 48°C gelten als maximale Obergrenze). Zusammen mit einem winzigen Schüsselchen Quinoa als Reisersatz hat dieses Curry mich so fürchterlich satt gemacht, dass ich nicht einmal aufessen konnte. Aber ich fühle mich nicht vollgestopft, sondern einfach nur ... zufrieden. Anscheinend reicht halbgares Gemüse meinem Magen aus, um mich den ganzen Nachmittag lang optimal zu versorgen.



Allerdings gebe ich gerne zu, dass vegane Rohkost eine echte Herausforderung ist, an die ich mich ganz langsam herantasten werde. Ich persönlich gehöre zu den Leuten, die mit einer empfindlichen Verdauung "gesegnet" sind, eine Umstellung über Nacht ist für mich daher gar nicht machbar. Glücklicherweise müssen einige Lebensmittel in jedem Fall gekocht werden, damit sie überhaupt genießbar sind, zB Kartoffeln, Bohnen und eben Reis/Quinoa/Hirse usw. Ich denke, wenn man mit halbroher Kost anfängt, hat man sehr viel Spielraum für leckere Rezepte und Langeweile sollte auch nicht allzubald aufkommen :-) 


Samstag, 5. Mai 2012

Entgiftung die Zweite

Vor ein paar Tagen habe ich euch erzählt, wie wichtig Entgiftung ist, aber was man dabei unter Umständen durchmacht, habe ich verschwiegen. Das hole ich jetzt nach, da ich aus eigener Erfahrung berichten kann, was den einen oder anderen erwartet.

Ich bin jetzt seit 3 Wochen dabei: Kein Brot, so gut wie keine Milch, kaum Fleisch, so wenig Zucker wie möglich. Stattdessen esse ich viele Salate, Obst, trinke Smoothies und viel Wasser sowie Tee.

Das ist jetzt keine optimale Entgiftung, dazu gehört laut eingängiger Meinung auch Fasten sowie eine Darmreinigung und -sanierung, aber einige Entgiftungsreaktionen hatte ich interessanterweise trotzdem. 

Die schlimmsten dabei waren Kopf- und Halsschmerzen. Über das letzte Wochenende hatte ich regelrechte Erkältungserscheinungen, bei denen es mir sonst aber richtig gut ging! Meine Nase lief sturzbachmäßig, ich hatte Schleim und Kratzen im Hals und Husten und ich war ein bisschen müder als vorher in den 3 Wochen seit meiner Ernährungsumstellung. Außerdem hatte ich stellenweise richtig schlimm Durst und habe getrunken wie ein Loch.

Im Internet habe ich dann erfahren, dass das in der Tat die gängigsten Symptome sind, die man so haben kann und ich freue mich richtig darüber! Das bedeutet nämlich, dass mein Körper diese Umstellung begrüßt und ackert, ackert, ackert, um die Gifte rauszubringen. Falls ihr jemals so ein Experiment versucht, stellt euch drauf ein, ebenfalls solche Erscheinungen zu haben. Je älter ihr seid und je ungesünder ihr gelebt habt, desto heftiger werdet ihr möglicherweise auf die Umstellung reagieren.

Andere Erscheinungen können emotionaler Natur sein, sprich Empfindlichkeit, Nahe-am-Wasser-gebaut-sein, vielleicht auch Aggression, Suchtverhalten (Zucker, Milch und Fleisch machen in der Tat süchtig!) oder Trübseligkeit. Entgiftung hat immer auch mit der Seele zu tun, sprich, das was außen mit dem Körper geschieht, spiegelt sich auch innen wider, und umgekehrt. Warum sonst essen so viele Menschen, wenn sie unglücklich sind? Der "Speckmantel" ist wie eine Barriere gegen die emotionale Gemeinheit der Welt, das hört man immer wieder, und deshalb ist es nur logisch, dass man emotional wird, wenn diese Barriere nach und nach verschwindet. Allgemein wird empfohlen, sich in dieser Zeit ehrlich mit sich selbst zu beschäftigen, damit man mit sich ins Reine kommen und seine neue Leichtigkeit genießen kann.

Die beste Entgiftungserscheinung von allen ist deshalb nach wie vor sicherlich der Gewichtsverlust. Jetzt nach 3 Wochen sind es bereits 3 Kilo für mich, ich wiege also inzwischen nur noch 54,3kg, oder anders gesagt: Ich habe mein Gewicht von zuletzt 2008 erreicht. Nur noch ein Kilo oder so und ich passe wieder in meine tollen alten Jeans *g* In diesem Sinne, Mädels und Kerls, weg vom Speck und ran ans Gemüse! In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist, und ich kann bestätigen, dass ich mich jetzt schon viel besser fühle, als die meisten Jahre davor :-)

Und wer noch wissen möchte, woher die ganzen Wohlstandsgifte kommen ...

Freitag, 4. Mai 2012

Strahlend schöne Haut

So, da dieses Thema für viele Leute wichtig ist, berichte ich am Besten mal von meinem neuesten Experiment. :-)

Ich treibe mich gerade sehr viel auf youtube herum und habe ein Video entdeckt, in dem eine junge Frau erklärt, dass sie ihr Gesicht morgens und abends mit ein bisschen Honig wäscht.

Mit Honig ... alles klar.

Glücklicherweise lässt sie das nicht so im Raum stehen, sondern erklärt auch warum. Anscheinend enthält Honig sehr viele nützliche Enzyme und besitzt zudem antibakterielle Eigenschaften, die bei dauerhafter Anwendung die Haut streichelzart und rein machen.

Wie ich nun mal so bin, konnte ich nicht widerstehen und habe gestern also bei Kaiser's eine Flasche kaltgeschleuderten Waldhonig (die Kaltschleuderung ist wichtig, damit die Enzyme nicht verloren gehen) besorgt (ca. 5€). Das ist auch nicht teurer als das, was ich sonst immer gekauft habe und man braucht auch wirklich nicht viel, um sich das Gesicht komplett damit einzuschmieren. Und ich meine, wenn es bei Rasierbrand hilft, warum dann nicht auch bei irritierter Frauenhaut?

Gestern Abend habe ich es dann ausprobiert. Wer es nachmachen will, so funktioniert es:

Zuerst befeuchtet man das Gesicht mit etwas Wasser, danach nimmt man zwei Fingerspitzen voll Honig und massiert ihn mit kreisenden Bewegungen in die Haut ein. Achtet deshalb darauf, glatten Honig zu kaufen, keinen mit Krümeln drin, das könnte sonst unangenehm werden! Nach einer Minute oder so wasche ich mir das Gesicht dann mit einem Waschlappen und lauwarmem Wasser. Falls jemand morgens lieber duscht, kann er das natürlich auch einfach unter dem Wasserstrahl abrubbeln. Nur auf die Haare sollte man aufpassen, sonst klebt es :-)

Heute früh habe ich den Honig gleich wieder benutzt und kann bisher bestätigen, dass die Haut sich weich anfühlt und ganz, ganz leicht nach Honig duftet. Wer allerdings eine Wespen- oder Bienenallergie hat, sollte morgens lieber drauf verzichten. Nicht, dass man den ganzen Tag lang von den Viechern verfolgt wird *g*

Ich werde das Experiment noch ein paar Wochen lang fortführen und später noch einmal Bericht erstatten. Wer weiß, vielleicht ist Honig ja tatsächlich die neue Seife? ;-)

Mittwoch, 2. Mai 2012

Entgiftung ist das A und O

In meinem heutigen Post geht es ums Entgiften. Wir alle sind "vergiftet", in der heutigen Zeit führt kein Weg daran vorbei. Wir essen die falschen Sachen, bewegen uns zu wenig und atmen schlechte Luft ein. Außerdem rauchen und trinken wir zu viel und schlafen zu wenig. Wie unser Körper damit fertig werden soll, daran denkt eigentlich niemand so richtig.

Hier also ein paar Anfänger-Tipps zum Entschlacken.

1) Informiere dich!

Nichts ist wirksamer als Wissen! Falls du dir schon mal eine Woche oder zwei Zeit genommen und auf Milch und Fleisch verzichtet hast, hast du bestimmt gemerkt, wie leicht man sich auf einmal fühlen kann.

Das, was die Werbung uns vorgaukelt, brauchen wir gar nicht. Im Gegenteil, sie bietet uns Sachen an, die uns nachweislich auf Dauer krank machen. Wir brauchen nicht jeden Tag versalzene Wurst auf dem Brot - das Salz bindet nur Wasser in unserem Körper und macht es den Nieren schwer, Schadstoffe auszuscheiden. Wir brauchen auch nicht literweise Kuhmilch, die unserem Körper Nährstoffe wie Calcium und Magnesium entzieht und zu viel Fett zuführt. (Einen sehr informativen Artikel über Kuhmilch findest du HIER.)

2) Iss basisch.

Ich hatte in einem früheren Post bereits erzählt, dass eine basische Ernährung der Schlüssel zum Entgiften ist. Viele Gemüse- und Obstsorten werden basisch verstoffwechselt, Fleisch-, Milch- und Getreideprodukte hingegen sauer. Interessanterweise geht dieses Konzept zu großen Teilen mit einer veganen Ernährung konform. Das mag auf den ersten Blick unattraktiv und "Öko" erscheinen, aber wenn man sich nach und nach darauf einlässt, werden schnell die ersten Erfolge sichtbar werden.

Basische Ernährung

Basenfasten

"Basisch" bedeutet  lediglich, dass die Nahrung dem Körper keine neuen Säuren zuführt, sondern im Gegenteil Mineralien, die dabei helfen, die bereits vorhandenen Säuren zu neutralisieren und über die Nieren und die Haut auszuleiten. Ein guter Kickstart sind unter anderem grüne Smoothies, frisch gepresste Säfte und schonend gegartes Gemüse sowie Rohkost.  

Man kann auch richtige Entschlackungskuren machen (Saftfasten, Heilfasten), jedoch solltest du dafür die professionelle Unterstützung eines Ernährungsberaters oder Heilpraktikers in Anspruch nehmen. Ich distanziere mich ausdrücklich davon, so etwas auf eigene Faust zu probieren, da ich selbst noch keinerlei Erfahrungen damit gemacht habe.

3) Trink viel. 

Auch das habe ich schon mehrmals angesprochen. Um effektiv entgiften zu können muss der Mensch am Tag mindestens 2 Liter klares Wasser (am besten Quellwasser oder wenigstens gefiltertes Leitungswasser) oder Tee trinken. Koffein und Alkohol sollten vermieden werden, da beides den Körper übersäuert. 

4) Verzichte auf herkömmliche Bodylotions und Gesichtscremes.

Das ist gerade für Frauen unsagbar schwer (ich weiß das ... bin ja selbst eine *g*), nur sollte man dabei bedenken, was man sich eigentlich täglich auf die Haut schmiert. Viele billige Produkte werden auf Erdölbasis hergestellt, was mit unserem Organismus so viel zu tun hat wie ein Atommüllzug beim Stricken. 

Einige Leute sind der Meinung, dass man nichts an seine Haut, die dritte Niere des Körpers, lassen sollte, was man nicht auch bereit wäre zu essen ... und jetzt die Preisfrage: Würdest du einen Löffel Erdöl täglich essen?

Als Alternative kann man ganz einfach pflegende natürliche Pflanzenöle nehmen, zum Beispiel Jojoba- oder Kokosöl (dazu in einem späteren Post mehr). Das hat den Vorteil, dass man viel, viel weniger davon braucht und gleich noch etliche tolle Nebeneffekte bewundern kann.

5) Mache regelmäßige basische Bäder. 

Das können sowohl Fuß- als auch Vollbäder sein. Dem Wasser wird einfach eine basenbildende Substanz hinzugefügt, wie zum Beispiel Natron oder ein Markenprodukt, wenn man den Hausmitteln nicht vertraut. Der optimale PH-Wert liegt bei ca. 8. Wenn man sich nicht auf Mengenangaben aus dem Internet verlassen will, helfen einfache PH-Wert Messstreifen aus der Apotheke weiter. Ein Bad, egal ob für die Füße oder den ganzen Körper, sollte ca. 1h dauern, eher noch länger, und eine Temperatur zwischen 35 und 37°C haben.

Durch das basische Wasser wird die Säure auf der Haut neutralisiert, so dass der Körper mehr Schadstoffe nachschieben kann. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, genügend Mineralien zu sich zu nehmen, um den Stoffwechsel zu unterstützen. Auch dazu werde ich noch einen ausführlichen Post schreiben.

Basisches Bad

6) Treibe Sport!

Ja, es klingt banal, aber 30min Ausdauersport täglich bringen euren Flüssigkeitshaushalt in Wallung. Das Blut fließt besser und transportiert mehr Schadstoffe ab. Hierbei empfehle ich ganz besonders die gesunde Ernährung und die Bäder, weil so der Organismus optimal mit Nährstoffen versorgt und von Abfallprodukten befreit wird. 

So, das war es bisher von mir. Vielleicht sagt euch die eine oder andere Methode ja zu und versucht es mal. Ich selber bin schon gut bei Punkt 1-4 dabei (zumindest so gut es als Anfänger eben geht), nur am Sport mangelt es mir gerade. Aber ich arbeite daran, mir täglich ein paar Minuten Zeit dafür zu nehmen. :-)

Viel Erfolg!

Dienstag, 1. Mai 2012

Mein Blog ist CO2-neutral!

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch eine schöne Aktion zum Klimaschutz vorstellen. Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, gibt es auf der rechten Seite meines Blogs einen Button, der meinen Blog als CO2-neutral auszeichnet. Das ist er in diesem Moment noch nicht, aber er wird es nach Beendigung dieses Posts sein. Alles, was ich dafür tun muss, ist die Aktion in meinem Blog vorzustellen und den "Beweis" per Link an die angegebene Mailadresse zu schicken. Kosten entstehen mir dafür keine :)

Das hat auf den ersten Blick nicht viel mit gesunder Ernährung zu tun, aber wenn man etwas weiter denkt, kriegt man ziemlich schnell die Kurve. Ohne ein gesundes Klima, sei es nun hier oder sonst irgendwo auf der Welt, können auch keine gesunden Pflanzen und Tiere gedeihen. Ein einziger Baum allein ist nicht viel, wenn aber hunderte oder sogar tausende Blogger an der Aktion teilnehmen, haben wir ganz schnell ein Wäldchen gepflanzt - einen Ort, wo es frische Luft gibt und Tiere einen Lebensraum finden. An dieser Stelle danke ich den Veranstaltern für diese großartige Aktion!

Ich MACH'S GRÜN, seid ihr dabei?

Sonntag, 29. April 2012

Erstes Resümee

Seit gut zwei Wochen bin ich jetzt dabei (als ich meinen ersten Blog-Post schrieb, hatte ich schon eine Woche hinter mir)  und habe es geschafft, mich mehr oder weniger gesund zu ernähren. Mein Fazit nach 14 Tagen ist durchweg positiv, und zwar aus folgenden Gründen:

1) Ich habe 1,5 Kilo verloren (Die hartnäckigen, die man normalerweise nie loswird!) - von anfangs 57,2kg auf 55,8kg.

2) Meine Taille ist 2cm schmaler geworden - von 66cm zu 64cm.

3) Mein Heißhunger auf Süßes ist komplett weg (ich mochte das vorher schon nicht sooo gerne, aber inzwischen reizt mich nicht mal mehr richtig leckerer Erdbeerkuchen).

4) Mein Heißhunger auf Fleisch und Milchprodukte hat sich stark reduziert.

5) Ich esse wesentlich bewusster und gebe mir mehr Mühe, meine Mahlzeiten zu planen, damit ich so wenig wie möglich wegwerfen muss (leider ist das bei den Packungsgrößen im Supermarkt aber manchmal einfach unumgänglich).

6) Durch das viele Selbermachen schmecken mir Fertiggerichte nicht mehr. Meine Geschmacksnerven haben sich wieder an die natürlichen Aromen gewöhnt und brauchen keinen Zucker oder sonst irgendwelche Zusatzstoffe, um etwas lecker zu finden.

7) Ich esse einfach abwechslungsreicher und habe seltener Langeweile, wenn ich mich für ein Essen entscheiden muss.

8) Ich habe das Gefühl, wacher im Kopf zu sein und mehr Energie zu haben. Ich schaffe am Tag mehr als vor meiner Ernährungsumstellung. 

9) Obwohl ich tatsächlich vieles nicht mehr in dem Maß esse wie früher (normales Brot, Nudeln, Wurst, Käse, Eier, Milch, Kuchen, Marmelade, Schokolade, Fleisch), fühlt es sich meistens nicht wie Verzicht an - und ja, ich weiß, das klingt unglaublich. Die Entwöhnung davon hat mir persönlich gezeigt, dass ich all das gar nicht wirklich brauche und es mich im Gegenteil eher runterzieht.

Zugegebenermaßen habe ich mich relativ radikal umgestellt, aber ich bin der Meinung, dass man sich genauso gut allmählich umgewöhnen kann. Das erleichtert die Eingewöhnung sehr (gerade für Skeptiker oder Unentschlossene, die keine Lust haben, sofort alles über den Haufen zu werfen) und man hat noch viel öfter ein Erfolgserlebnis, wenn man merkt, wie gut es eigentlich ohne diesen oder jenen Dickmacher geht. :-)

Ein weiteres meiner "Geheimnisse" ist viel trinken. Ohne Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke sind es mindestens 2 Liter am Tag.

Generell sollte man unbedingt die Finger von kohlensäurehaltigen Getränken lassen, weil Kohlensäure den Körper übersäuert und ihm unnötig viel zum Entgiften gibt. Besser sind verdünnte Säfte, stilles Mineralwasser (oder gefiltertes Leitungswasser) und Tees. Ich weiß, dass sehr viele Menschen ihre Cola/Fanta/Sprite lieben, aber wenn man sich etwas Gutes tun will, sollte man den Genuss stark einschränken. Zucker ist ein idealer Nährboden für Bakterien, welche wiederum das Immunsystem schwächen und Erkältungen, Pilzinfekten und anderen Zipperlein den Weg ebnen. In Coke Zero ist immer noch viel Kohlensäure drin, die ist also nicht viel besser als ihre große Schwester.

Falls also jemand mit einer säurearmen Ernährung beginnen möchte, sollte er auf solche Getränke als erstes verzichten. Das fällt leichter, als man denkt, und ich möchte wetten, dass man sie schon nach ein paar Tagen bis Wochen nicht mehr vermissen wird.

Mir geht es mit meinem Experiment jedenfalls bisher sehr gut und ich bin schon gespannt, was ich in den nächsten Wochen so erleben werde. Noch ein Kilo Gewichtsverlust wäre toll, außerdem werde ich mal sehen, wie ich mich beim Sport mache, sprich, ob ich genug Elan dafür aufbringen kann. Schlanksein nützt ja alles nichts, wenn man keine Muskeln hat und aussieht wie ein Schluck Wasser in der Kurve ;-)

Dienstag, 24. April 2012

Fleischeslust

Mein basisches Ernährungsexperiment sieht neben mehr Gemüse und Obst auch eine Einschränkung meines Fleisch- und Wurstkonsums vor.

Das ist ganz schön hart, denken sicherlich einige von euch. Die meisten Menschen in Deutschland essen ständig Fleisch: zum Frühstück, zum Mittagessen und natürlich auch abends. Wir treffen uns zu Grillparties, gehen in gute Restaurants oder holen uns öfter mal eine Wurst, wenn wir unterwegs sind. Es ist normal geworden, ohne Fleisch geht es oft gar nicht mehr, weil es dann nicht richtig schmeckt.

Also ja, es ist nicht ganz einfach, plötzlich weniger davon zu essen. Mir persönlich schmeckt Fleisch und ich mag auch Salami und Schinken auf meinem Brot ... Wenn man allerdings bedenkt, wie viel Salz und Fett in so einer Salami drin ist, ganz zu schweigen von den Sachen, über die man lieber nicht nachdenkt, wie widernatürliche, oftmals qualvolle Massentierhaltung und Tiertransporte, Tiermedikation und Schadstoffe, die aus belastetem Futter (gedüngte und gesprühte oder sogar gentechnisch behandelte Pflanzen sowie Tiermehl, das Kühe und Hühner in freier Wildbahn niemals fressen würden) in das Fleisch übergehen, dann fällt es einem plötzlich nicht mehr ganz so schwer, ab und zu der Fleischeslust zu entsagen.

Einen sehr interessanten, wenn auch alarmierenden Aufsatz zum Thema Milch (und naturgemäß auch zum Rindfleisch) findet ihr HIER (englisch).

BIO-Fleisch und Wurst ist in meinen Augen ein akzeptabler Kompromiss, wenn man trotz allen Verständnisses für die Bedürfnisse der Tiere Fleisch essen möchte. Die höheren Preise sorgen schon von ganz allein dafür, dass man sich genau überlegt, was in den Einkaufswagen wandert. So sollte es auch sein, sowohl den Tieren als auch den Menschen zuliebe. Der Mensch braucht gar nicht so viel tierisches Eiweiß, wie einem immer vorgegaukelt wird; viele besser verträgliche Eiweiße und Mineralien können wir auch pflanzlich zu uns nehmen.

Seit gut anderthalb Wochen habe ich aus diesem Grund überhaupt keine Wurst mehr gegessen, und auch keinen Schnittkäse. Am Wochenende gönne ich mir allerdings ohne schlechtes Gewissen eine Fleischmahlzeit (einmal war es ein köstliches Lammrückensteak, das andere Mal das Hühnchen in meiner Süßkartoffelsuppe) und genieße es richtig, sie zuzubereiten. Die Sinne nehmen das ganz anders wahr und man hat ein bisschen das Gefühl, wieder in den 50ern gelandet zu sein, wo der Sonntagsbraten das Highlight der Woche war :-)  Und sicherlich werde ich auch öfter mal an der Feinkosttheke schwach und leiste mir eine Schafkäsecreme mit irgendwas drin.

In einem älteren Post habe ich erwähnt, dass Fleisch und Milchprodukte sauer verstoffwechselt werden, also mit mehr basischen Lebensmitteln ausgeglichen werden müssen, damit es der Körper bei der Verdauung leichter hat, und bisher bestätigt meine Erfahrung diese Aussage. Ich fühle mich wesentlich "leichter" und nicht so träge nach dem Essen. Ich habe eher wieder Appetit und rieche und schmecke interessanterweise das Fleisch jetzt intensiver als vorher. Vielleicht liegt es daran, dass der Körper es wieder als etwas "Besonderes" wahrnimmt und nicht als tägliche Gegebenheit.

Mit dem Fleisch ein bisschen sparsamer umzugehen hat aber noch einen weiteren Vorteil! Man wird plötzlich entdeckungsfreudiger, was sein Essen angeht. Man verlässt sich nicht mehr drauf, dass der Hähnchenschlegel ausreicht, um satt zu machen. Plötzlich will man verschiedene Gemüsesorten ausprobieren, wechselt von Salat zu Suppe zu Auflauf. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, sich abwechslungsreich zu ernähren, und sie erschließen sich mir erst jetzt. Eigentlich traurig, oder? Dabei kann man mit ein bisschen Geduld und Übung wirklich sehr leckere Gerichte zaubern, bei denen von frisch und kühl bis heiß und deftig wirklich alles dabei ist.

Wer Lust hat, sollte dieses kleine Experiment einmal wagen. Zwei Wochen würden schon ausreichen, hat es bei mir ja auch. Ich bin gespannt, was eure Meinungen dazu sind!

Sonntag, 22. April 2012

Frühstück für Mensch und Tier :)

Mir war ja bewusst, dass das Frühstück für viele Menschen die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, aber dass sogar mein Kater sich für meinen Smoothie interessiert, bringt mich immer wieder zum Lachen. Er schlabbert die Deckel jedes Mal mit Begeisterung aus :-)



Und wie sieht so ein mögliches gesundes Frühstück aus? Für mich hat sich an Wochentagen folgendes recht gut bewährt: 

Ich beginne meinen Arbeitstag immer mit einer großen Tasse grünen Tee (3min Ziehzeit), den ich mit einem Schluck frischen Zitronensaft veredle. Danach kommt dann verdünnter O-Saft (pur ist er mir zu sauer) und ein Weilchen später esse ich Frühstückspampe aus Hirse und Buchweizen mit Ahornsirup und etwas Milch und Obst, wenn ich welches da habe. Säfte aus Zitrusfrüchten sind basisch, die belasten den Körper direkt nach dem Aufstehen noch nicht so mit neuen Säuren und der grüne Tee weckt mindestens genauso gut auf wie Kaffee. Seit einer Woche bin ich vormittags hellwach, und zwar richtig. Wer diesen Zustand nicht kennt, aber Wert auf geistige Anwesenheit legt, sollte das mal ausprobieren. *g* Kaffee gönne ich mir eher am Nachmittag zu einem Stück Kuchen oder einem Keks. Meistens ist er dann koffeinfrei, damit ich abends schlafen kann.

Einige interessante Ideen für basisches Frühstücken und generell basische Gerichte findet ihr HIER.

Es ist nicht ganz einfach, sich sofort darauf einzustellen, weil die üblichen Sachen wie Brötchen, Brot, Marmeladen, Wurst, Kaffee usw aufgrund ihrer sauren Verstoffwechselung nicht angesagt sind, aber wenn man in kleinen Schritten beginnt und mit einzelnen basischen Komponenten anfängt, gewöhnt man sich sehr gut an das neue Essverhalten. Bei mir funktioniert das wesentlich besser als eine totale, radikale Umstellung, aber das ist ein Thema für einen späteren Post.

Wie beginnt ihr euren Tag? Und was könntet ihr spontan ändern?

Samstag, 21. April 2012

Ahornsirup ist der neue Zucker

Und gleich kommt der nächste Post :)

Es liegt mir am Herzen, mal ein bisschen über Zucker zu meckern, weil er mir oft nicht nur zu süß ist (vor allem im Tee), sondern weil er auch schlicht und ergreifend nicht gut für uns ist. Zucker ist ein "saures" Lebensmittel, das es unserer Niere schwer macht, und außerdem ermöglicht er es Bakterien, sich in unserem Körper auszubreiten.

Um Erkältungs-, Magen- und sonstigen schädlichen Bakterien also nicht noch mehr Angriffsfläche zu bieten als ohnehin schon (wer einmal im Winter in einer vollen U-Bahn gefahren ist, weiß wovon ich rede ...), habe ich mich entschlossen, Zucker so gut es geht aus meinem Leben zu verbannen. Seit einer Woche trinke ich meinen Kaffee mit Ahornsirup und meine Pfannkuchen von heute früh habe ich ebenfalls mit Ahornsirup statt Zucker gesüßt. Beides schmeckt wunderbar.

Statt Ahornsirup kann man natürlich auch andere Sirupe nehmen, zum Beispiel Agavendicksaft. Probiert es doch einmal aus, ihr werdet feststellen, dass euch der Würfelzucker im Kuchen oder Tee oder Kaffee nicht fehlen wird. Jedes kleine Bisschen, das uns nicht belastet, ist schon eine Hilfe. Außerdem ist dieser Ersatz kein bisschen Öko, sondern auch eine legitime Geschmacksfrage. ;-)

Und nun folgt ein Foto meines (größtenteils) basischen Frühstücks: Dinkelpfannkuchen mit Erdbeeren und einem Schuss Ahornsirup.

Das Rezept habe ich von Chefkoch geklaut, ihr findet es HIER. Anstatt Zucker habe ich Ahornsirup genommen und, da ich noch was von gestern übrig hatte, etwas Kokosmilch dazugegeben. Und ich muss sagen, das war den Aufwand wert! Nachkochen wird hiermit empfohlen. Einen Pfannkuchen habe ich noch übrig, den werde ich heute Abend herzhaft füllen.


Guten Appetit! ^_^

Nachtrag 18.30 Uhr: Ich möchte euch mein Mittagessen, eine Süßkartoffel-Erdnusscreme-Suppe mit Curryhühnchen nicht vorenthalten. Die Suppe habe ich gestern schon gekocht und das Huhn heute als Highlight dazugegeben. Gegessen habe ich schon um 15 Uhr, aber satt bin ich immer noch. Wenn das so weitergeht, gibt es für mich heute Abend bloß noch eine Kleinigkeit :)

Das Rezept für diese superleckere, sättigende Suppe findet ihr HIER. Vegetarier und Veganer müssen nicht viel tricksen, einfach die Hühnerbrühe mit Gemüsebrühe ersetzen.

Herzlich willkommen bei der Entdeckerhexe :-)

Hallihallo liebe Bekannte und Unbekannte,

ich habe mich entschlossen, diesen Blog zu starten, weil ich mich seit einiger Zeit schon für gesunde Ernährung und natürliche Körperpflege interessiere und meine Erfahrungen damit festhalten möchte. Dazu gehört natürlich, was ich so koche und esse, aber auch, welche kleinen Tricks man so anwenden kann, um auf chemische Kosmetika usw verzichten zu können. :)

Ganz besonders interessiere ich mich für die basische Ernährung. Das Konzept eines ausgeglichenen Säure-Basenhaushaltes beruht anscheinend darauf, dass der Körper ständig darum bemüht ist, schädliche Stoffe aus industriellen Lebensmitteln, aber auch aus Cremes, Duschgels oder Shampoos über die Nieren und die Haut loszuwerden, und dafür braucht er basische Mineralien. Ein Übermaß an Säure sorgt nämlich dafür, dass der Körper vorzeitig altert, man sich schlapp und lustlos fühlt und sogar hartnäckiges Übergewicht hat. Mein Experiment wird also sein, mich durch eine halbwegs konsequent gesunde, basische Ernährung zu "erfrischen" - und euch an meinen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Es sollte nicht allzu lange dauern, bis erste Ergebnisse sichtbar sind!

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wenn ich hier auf Artikel, Rezepte oder sonstiges verweise, dann mache ich nur deshalb Werbung, weil ich davon überzeugt bin, nicht, weil mich jemand dafür bezahlt (eigentlich schade *g*).

Ich hoffe sehr, dass dieses Experiment erfolgreich sein wird und werde in Kürze einen ersten Lagebericht liefern. Kommentare, Tipps und Fragen dazu sind jederzeit willkommen und ich werde mich bemühren, so schnell wie möglich zu antworten.

Lieben Gruß,

Romana